herzlich willkommen

auf der Internetseite des Militärhistorischen Darstellungsvereins Sachsen e.V.!
Der MHDV Sachsen ist aus dem "Verein für Amerikanistik & Virginia Volunteers" hervorgegangen.
Das historische Bild wurde im wesentlichen erweitert, spezialisiert und umfasst nun:

  • die kulturhistorische Erforschung und Darstellung regionaler Geschichte des Mittelalters,
  • die kulturhistorische Erforschung und Darstellung des Sächsischen Militärs von 1791 - 1815,
  • die kulturhistorische Erforschung und Darstellung der deutschen Auswanderer nach Amerika unter Berücksichtigung der Sezession 1861 - 1865 "Virginia Volunteers"

Falls sich jemand uns anschließen möchte, ob Mittelalter, Napoleonik oder Civil-War -als Soldat oder Zivildarsteller, kann er sich gerne unter die im Kontakt genannten Adressen wenden. Ansonsten wünschen wir Euch beim Stöbern viel Spaß und vielleicht sieht man sich auf der einen oder anderen Veranstaltungen!

Mittelalter

Unter Otto I. um 960 begann die Ausdehnung des Herzogtums Sachsen nach Osten in den Bereich slawischer Stammesverbände. Es entstanden die Marken. So richtig interessant wurde es in unserer unmittelbaren Heimat mit den Wettinern, hier des Wettiners Konrad 1. oder "des Großen". Konrad hatte drei Söhne: Otto, Dedo und Dietrich. Unter Otto begann nach 1150 die Besiedelung des finsteren Urwaldes, des Miriquidi. Bayern, Franken und Flamen (Fläming) kamen mit Ochsenkarren von weit her, rodeten Wälder und siedelten sich auch an den bereits bestehenden, wendischen Dörfern an. Was nun darstellen? Fünfhundert Jahre kann man nicht lückenlos überstreichen. Noch nicht mal in einer Darstellung als Bauer. Da haben wir die Zeit der Wendenkreuzzüge und der Besiedelung, da haben wir dann einhundert Jahre später die Zeit unter "Heinrich dem Erlauchten", die späte Kreuzzugszeit und dann die Spätgotik. Und natürlich viel dazwischen. Aber irgendwie muß man sich schon festlegen. Die folgenden Menüpunkte umfassen frühe Bilder, die mittelalterliche Motive darstellen, das gelungene Experiment, ein Volksfest in unserer Heimat zu organisieren, die Darstellung einer Belagerung in der Spätgotik und einen Beitrag zur Schlacht auf dem Peipussee 1242.

Sächsische Infanterie 1791 - 1815

Die Koalitionskriege bieten interessante hitorische Ereignisse, welche sich hauptsächlich in Europa abspielten. Die Darstellungen dieser Zeitepoche, um ca. 1800 - 1815, werden auch unter dem Begriff Napoleonik zusammengefasst. Mit der Aufstellung der Schützenabteilung des chursächsischen Infanterieregiment von Thümmel und des 2. leichten königlich-sächsischen Infanterieregimentes, beschreiten wir einen weiteren Weg bei der historischen Darstellung.
Die Sächsische Armee stand zunächst auf der Seite der Verbündeten und kämpfte bei der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt auf der Seite Preußens. Mit dem Übertritt in den Rheinbund und der Erhebung des Kurfürstentums zum Königreich, stand man an der Seite Napoleons. Erst bei der Völkerschlacht in Leipzig auf heimatlichen Boden, als sich die Niederlage Napoleons abzeichnete, wechselten Sachsen erneut die Seiten.
Unter den Menuepunkten erfahren Sie die Geschichte der Schützenabteilungen der kurfürstlich-sächsischen Linieninfanterie von 1791 - 1809 und der königlich-sächsischen leichten Infanterie im Zeitraum von 1810 - 1815.
Daten zu den Koalitionskriegen finden Sie unter den Links, welche zu weiterführenden Seiten verweisen!

der amerikanische Bürgerkrieg 1861 - 1865

Der Amerikanische Sezessions- oder auch Bürgerkrieg von 1861 - 1865 ist eines der wichtigsten Ereignisse der Geschichte. Es trafen Volksheere aufeinander und die technischen Neuerungen sprengten jegliche bisher gekannten Dimensionen. Er war der erste bewaffnete Konflikt der ausführlich mit Fotos dokumentiert wurde und die Schrecken des Krieges auch in die entlegensten Winkel des Landes brachte.
Es ist oberflächlich, den Sezessionskrieg als Feldzug gegen die Sklaverei in den Südstaaten zu betrachten. Die wirklichen Ursachen des Sezessionskrieges lagen in den ökonomischen Gegensätzen zwischen dem Norden und dem Süden. Die Sklavenfrage lag jahrzehntelang wie ein Deckmantel über die schwelenden ökonomischen Gegensätze. Als der Sklavereigegner Abraham Lincoln zum Präsidenten der USA gewählt wurde und die gemäßigten Kräfte an den Rand gedrängt wurden, war aus Rauch ein Feuer geworden.
Durch den Sieg des Nordens wurde der Grundstein für den Aufstieg der USA zur Weltmacht gelegt. Einen weiteren Nebeneffekt spüren wir erst heute, es die Amerikanisierung unserer Kultur und der Neoliberalismus. Beide haben ihre Wurzeln im Amerikanischen Sezessionskrieg.