Schützenabteilung der kurfürstlich-sächsischen Infanterie von 1791 - 1809
Um 1793 wurden erstmalig in der sächsischen Armee Schützenabteilungen gebildet.
Hierzu mussten die Musketierkompanien der Linieninfanterie jeweils 1 Unteroffizier
und 8 Mann, dass Bataillon einen Offizier und einen Trommler abgeben.
Die Anzahl der Schützen wurde später auf 10 pro Kompanie erhöht und der Trommler
wurde zum Hornisten.
Jedes Infanterieregiment bestand aus dem Stab, 2 Grenadier- und 8 Musketierkompanien.
Die 8 Musketierkompanien wurden in 2 Bataillone zu je 4 Kompanien formiert.
Im Kriegsfall und bei den Revuen bzw. Manövern bildeten 2 Grenadierkompanien von
2 Regimentern ein selbständiges Bataillon.
Die Schützenabteilungen hatten sich um 1804 etabliert und wurden nach der Reorganisation
von 1810 zu leichten Infanterieregimentern.

v.l.: Hornist Reg. Prinz Maximilian, Offizier Reg. Prinz Anton, Offizier Reg. Prinz Maximilian, Schütze Reg. Prinz Anton, Schütze Reg. Prinz Maximilian, Schütze Reg. Prinz Anton